Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Der Preis der Armut: ein gesellschaftlicher Zerfall |
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| Dienstag, den 19. Juli 2011 um 07:19 Uhr |
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Die Schere zwischen arm und reich klafft kontinuierlich weiter auseinander, obwohl sie schon immer dies tat, wäre ja noch schöner, wenn sie sich schließen würde. Nein, es darf nicht sein, was geschehen könnte bei gerechter Verteilung. Folglich schaffen wir uns unterschiedliche Instrumentalisierungen, das Auseinanderklaffen zu beschleunigen. Denken wir nur an die absichtlich geschaffenen Hartz-Gesetze. Und wer glaubt, sie sollten lediglich die Arbeitslosenhilfe abschaffen, um jene Betroffenen mit Sozialhilfeempfängern mal eben so gemeinsam Leidenswege beschreiten zu lassen, aus rein humanitären Gründen einer Gesundung des Arbeitsmarktes, wurde ganz schnell eines Besseren belehrt. Einmal in die Hartz-Falle geraten, kann es sehr schnell gehen mit dem sozialen Abstieg. Aber dies wird gern in Kauf genommen, damit auf der anderen Seite neue Firmen entstehen, die durch Billiglöhne erst recht die Arbeitswelt aufmischen. Es geht doch nichts über eine Konkurrenz, die mal eben aufzeigt, wie simpel Kündigungsschutz, hart erkämpfte Arbeitnehmerrechte unterwandert werden. Dabei haben sie sehr leichtes Spiel, subventioniert durch den staatlichen Sozialrassismus „willige“ Arbeitskräfte vermittelt zu bekommen. Wer gerechte Löhne zahlt, ist selber Schuld, geht doch auch anders, man muß nur kaltschnäuzig genug sein. Da der Mensch neben der Arbeit auch noch eigentlich ein Leben haben sollte, werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Familienverhältnisse. Wie gestalten diese sich im Jahre Sieben mit Hartz IV?
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