Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Niedriglohnsektor ist Sprungbrett in die Armut |
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| Dienstag, den 30. August 2011 um 20:48 Uhr |
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(Berlin) - Zu den Thesen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft über den Niedriglohnsektor sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Dienstag in Berlin: "Die Versuche der deutschen Wirtschaft, den Niedriglohnsektor zu rechtfertigen, nehmen inzwischen groteske Züge an. Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" hat sich mit der Behauptung, der Niedriglohnsektor sei ein Sprungbrett für gute Arbeit, endgültig selbst als neoliberale PR-Abteilung der Arbeitgeberverbände diskreditiert. Der Niedriglohnsektor ist kein Sprungbrett, sondern für Millionen von Beschäftigten eher eine Armutsfalle. Der Niedriglohnsektor ist in den letzten Jahren auf über 22 Prozent der Beschäftigten gewachsen. Gleichzeitig sind die Löhne gerade hier in den Keller gegangen. 40 Prozent der Niedrigverdiener haben nach unabhängigen Untersuchungen nur ein Einkommen unter der Armutslohngrenze (50 Prozent des Medianlohnes). 2,1 Millionen Menschen bekommen für ihre Arbeit pro Stunde weniger als sechs Euro, davon die Hälfte sogar weniger als 5 Euro. Von Niedriglöhnen sind keinesfalls nur Geringqualifizierte betroffen. 70 Prozent der Niedriglohnverdiener haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, 7 Prozent sogar einen Hochschulabschluss.  mehr lesen |
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