Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Pflege: AKNÖ fordert höhere Förderungen für die Ausbildung |
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| Samstag, den 22. Januar 2011 um 12:21 Uhr |
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Pressemitteilung Bedarf an qualifiziertem Personal steigt rasantÖsterreichs Bevölkerung wird immer älter. Damit steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal. Die Ausbildung ist jedoch neben einer Erwerbstätigkeit nicht möglich und der Lebensunterhalt für viele Interessierte durch fehlende Förderungen nicht zu bestreiten. AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler fordert daher die Einführung von Förderungsmodellen für die Pflegeausbildung. 17.000 neue Beschäftigte alleine in der Hauskrankenpflege werden in den nächsten Jahren in Österreich benötigt. Das sagt Sozialminister Hundstorfer angesichts des rasant steigenden Pflegebedarfs. Eine Entwicklung, auf die die NÖ Arbeiterkammer bereits wiederholt hingewiesen hat. Vizepräsidentin Brigitte Adler weiß als gelernte Diplomkrankenschwester, warum es so schwer ist, qualifiziertes Personal zu finden: „Das geringe Taschengeld von 93,63 Euro, das den SchülerInnen der NÖ Gesundheits- und Krankenpflegeschulen im ersten Ausbildungsjahr pro Monat zusteht, ist entschieden zu wenig. Davon kann niemand leben.“ Deshalb muss endlich eine Förderlandschaft geschaffen werden, die das Erlernen derart wichtiger Berufe attraktiver und vor allem leistbar macht. Ausbildung wird schwer gemachtDass in der aktuellen Pflegediskussion der Ruf nach mehr qualifiziertem Personal laut wird, bestätigt auch der AKNÖ-Bildungsexperte Mag. Markus Riedmayer: „In unserer täglichen Beratungspraxis haben wir immer wieder Anfragen insbesondere zum Thema Förderungen für die Ausbildung in Gesundheitsberufen. Für eine Tätigkeit im qualifizierten Pflegebereich ist Lebenserfahrung von Vorteil. Viele Personen haben aber dann schon eine eigene Familie, eine Wohnung, ein Auto usw. Mit dem geringen Taschengeld wird das schlicht unfinanzierbar.“ Die AKNÖ fordert daher im Rahmen eines 2-Punkte-Programms entscheidende Verbesserungen bei den Förderungen für SchülerInnen der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen:
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