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Unbequeme Wahrheiten mutig ausgesprochen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 02. Mai 2011 um 14:40 Uhr

Der Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)in der Diözese Trier, Günther Salz, sprach zum Tag der Arbeit auf Einladung des DGB-Kreisverbandes. Diese Rede bot nachdenkenswerten Zündstoff, für die Gewerkschaften und die politischen Parteien - aber auch für die Menschen, die sich mit den Zuständen in diesem Land nicht abfinden wollen. Salz sprach unbequeme Wahrheiten aus, die leider allzu oft von den Gewerkschaften und den Parteien unter den Teppich des "Political Correctness" gekehrt werden.

Steinebach-Bindweide. Günther Salz, KAB-Vorsitzender in der Diözese Trier war Gastredner der Maikundgebung im Landkreis Altenkirchen. Salz trat nach Ausbildung und Studium am 1. Mai 1980 in die Gewerkschaft ein. Er arbeitete 12 Jahre als Sozialarbeiter in einem Armen- und Arbeiterviertel. Von 1993 bis Ende letzten Jahres war er Geschäftsführer der Liga der Wohlfahrtsverbände in Mainz und ist seit 1992 in der KAB. Seit 2004 ist Salz Vorsitzender des Diözesanverbandes Trier und vertritt rund 3000 Mitglieder im nördlichen Rheinland-Pfalz und im Saarland.


Die Auszüge der Rede zum 1. Mai 2011 in Steinebach- Bindweide:


"Liebe Kolleginnen und Kollegen, lasst mich nun auf den heutigen Tag der Arbeit zu sprechen kommen. Für mich ist der 1. Mai nicht nur ein Tag der Demonstration von Arbeitnehmer-Interessen, ein Tag des Zusammenkommens und des Feierns, sondern auch ein Tag des Nachdenkens über Arbeit im gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang. Das möchte ich gerne heute versuchen.
Dabei konzentriere ich mich auf ein Phänomen, dass unsere Arbeitswelt mehr und mehr kennzeichnet: Die Prekarisierung der Arbeit und die Rückkehr der Armut vom Rand in die Mitte der Gesellschaft.
Ganze Nationalökonomien innerhalb und außerhalb von Europa geraten ins Trudeln, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst, ebenso wie der Hunger in der Welt. Nach dem Niedergang des Real-Sozialismus fallen weitere, bislang für stabil und unveränderlich gehaltene Despotien wie in Tunesien, Libyen und Ägypten. Ganze Staatsgebilde zerbröseln und manche Staatsorgane mutieren zu Räuberbanden.

zu der, wie ich finde, bemerkenswerten Rede

 
 

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