Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Caritas: „Tafeln“ besiegeln Armut |
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| Geschrieben von: Kirsten Boldt |
| Freitag, den 14. Oktober 2011 um 08:02 Uhr |
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Laut einer Studie des NRW-Caritasverbandes zementierten Suppenküchen und Lebensmittel-Ausgaben Armut, anstatt sie zu lindern. Dem widersprach im Domforum eine Vertreterin der Kölner Tafel, welche Ausgabestellen beliefert. Köln - Lebensmittelausgaben, Suppenküchen – was bringen sie ihren Nutzern wirklich? Diese Angebote zementieren Armut, ist das Ergebnis einer Studie, die die dazu in Auftrag gegeben hatte. Der Autor Stefan Selke spricht von einer „Bankrotterklärung des Staates“. Die Caritas denkt um. Armut verfestigen, entspricht nicht ihrem kirchlichen Verständnis von Hilfe. Der Kölner Verband stellte im Domforum „Die Grenzen der guten Tat – Lebensmittelausgaben“ zur Diskussion. Moderiert wurde die Veranstaltung von Helmut Frangenberg, Redakteur des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dabei wurde nicht nur die Position der Caritas deutlich, sondern auch die Klemme, in der sie steckt. „Angesichts der Not können wir die Lebensmittelausgaben gar nicht einstellen“, sagte vom Vorstand. Sie sollten aber nur eine akute Hilfe sein, eine diskriminierende Dauereinrichtung. Armut einzugrenzen sei Sache des Staates. Die Caritas fordert deshalb von Angebotsträgern und Mitarbeitern, Verbesserungen vom Staat einzufordern und politisch Stellung zu beziehen. mehr lesen |
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